Flightradar – Antennentests

Wie mache ich mehr Reichweite? Mit einer besseren Antenne. Ich habe zusätzlich zur mit dem DVB-T-Stick gelieferten Antenne zwei weitere Varianten ausprobiert. Dafür musste ich natürlich erst ein mal Traffic haben. In den letzten Wochen nach dem großen Corona-Einbruch ging das dann aber ganz gut.

Mit der normalen Antenne hatte ich eine Reichweite von etwas mehr als 60 NM. Ich glaube, es waren 62,9 NM.

Die Ausrichtung war da recht Einseitig nach Norden.

Dann habe ich mit eine neue Antenne gegönnt. Diese sollte speziell auf den Bereich mit 1090 MHz abgestimmt sein. Wenn auch über Amazon kam sie doch aus China. Etwa vier Wochen dauerte es. Sie ist länger als die Alte und hat im unteren Bereich einen gewendelte Form.

Zuerst lieferte sie fast keine Daten. Der Empfang ging massiv runter. Zuerst dachte ich an einen Defekt. Doch nach mehrmaligem entfernen und neu aufschrauben auf die Halterung hatte ich plötzlich Empfang. Und zwar deutlich.

Von rund 150 erfassten Flugzeugen pro Tag waren es nun täglich über 300. die Reichweite stieg auf 89,5 NM. Also etwa 165 km. Auch die Abdeckung in den Himmelsrichtungen wurde größer.

Die 384,5 NM, die hier angezeigt werden, müssen ein Anzeigefehler sein. Reproduzierbar waren sie nicht.

Muss man nun die 10 Euro für die Antenne ausgeben? Nein. Denn ich fand Tipps, die mit dem DVB-T-Stick gelieferte Antenne zu kürzen. Sie sollte auf 67 mm gekürzt werden. Da ich nun eine bessere Antenne hatte, legte ich es auf einen Versuch an. Ich nahm eine Zange und kürzte. Was soll ich sagen. Die Reichweite stieg von 62 NM auf 88,5 NM. Nur eine nautische Meile weniger, als mit der gekauften Antenne. Der Kauf ist hier also unnötig.

Wie zu sehen ist, nehmen sich Reichweite und Abdeckung nicht viel. In allen Varianten fehlt ein Stück nach Osten. Das liegt an der Antennenposition.

Dann habe ich noch kurz mit die Versorgung mit einer Powerbank ausprobiert. Es lag noch eine alte von Anker hier herum. Ich habe den Ausgang gemessen und bekam 0,63 mAh. Das sollte eigentlich für die 0,43 des Raspberry ausreichen. Tat es aber nicht.

Im rot markierten Bereich war der Raspberry an der Powerbank. Der Empfang ging deutlich runter. Nach dem Wechsel zurück auf den Netzadapter am 23.06. ging es sofort wieder hoch. Da muss ich noch mit anderen probieren.

Bevor das Ganze jetzt autonom wird, werde ich noch weiter an ein paar Bastelantennen rumprobieren und auch weiter mit Powerbanks testen, wie sich der Empfang entwickelt.

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