Flightradar autonom – Die Idee

Vor einiger Zeit setzten wir einen PiHole mit einem Raspberry Pi 3 auf. Wie das funktioniert und was es macht, soll ein anderes Mal erklärt werden. Praktisch nebenbei probierte ich, mit einem DVB-T-Stick noch einen ADS-B Empfänger zu bauen. Beides auf einem Pi funktionierte bestens und mit weniger Performanceeinschränkungen als gedacht. In der Wohnung kann ich den nur mit einer Zimmerantenne betreiben, was immerhin eine Reichweite von etwa 80 NM (circa 150 km) ergibt.

Dabei wurde die Idee geboren, das Ganze doch autonom auf der Dachterrasse zu platzieren. Der Pi soll mit Solarstrom und einer besseren Antenne wetterfest untergebracht werden. Da ein Pi 3 oder ähnliches mehr als genug Leistung dafür hat, soll ein Pi Zero verwendet werden. Soweit die Theorie.

Was dafür schon im Haus vorhanden ist:

Was noch benötigt wird:

  • Powerbank zur Zwischenspeicherung von Strom
  • Solarzelle
  • ADS-B-Antenne
  • Wasserdichtes Gehäuse

Die Herausforderung wird sein, möglichst wenig Strom zu verbrauchen und genug zu generieren.

Der erste Schritt

Als erstes wird der Pi Zero mit Software versorgt. Dazu muss er nicht autonom sein und er wird erst einmal am Micro-USB-Kabel mit Netzteil oder am USB-Port betrieben.

Die Voraussetzung ist, dass er mehrere Dienste beliefert. Wir hätten die Daten gerne bei

Der große Vorteil ist, bei allen Diensten erhält man als Datenlieferant kostenlose Business-Accounts, die deutlich mehr Daten zurückliefern, als die üblichen Gratis-Accounts.

Zusätzlich soll der Pi ein Webinterface zur Verfügung stellen, welches im lokalen Netz eine Karte mit den Flugbewegungen anzeigt.

Die Kommunikation erfolgt über WLAN, da er ja auf der Terrasse stehen soll. Das braucht zwar etwas Strom, es muss aber kein Netzwerkkabel verlegt und kein Loch durch die Wand gebohrt werden.

Der zweite Schritt

Funktioniert die Software zur Zufriedenheit, wird die Reichweite mit einer besseren Antenne erhöht. Ich hätte da gerne etwas ab 200+ NM. Der Top-Wert in Deutschland laut Radarbox24 heute war 414 NM.

Danach muss ich sehen, wie viel Strom das Ganze verbraucht. Die Powerbank, welche zur Zwischenspeicherung dient, sollte den Verbrauch über Nacht decken und tagsüber laden. Ideal wäre eine Versorgung über mehrere Tage. Passt das nicht, muss eben eine richtige Batterie dran. Gespannt bin ich hier auch auf die Leistung bei verschiedenen Temperaturen.

Am Ende soll ein sich selbst mit Strom versorgender ADS-B-Empfänger auf der Dachterrasse stehen, der Sommer wie Winter läuft.

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